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Trends beim Mitarbeiterengagement 2024: KI, Flexibilität und mehr

Angesichts der vielen Veränderungen in der Welt und am Arbeitsplatz ist es kein Wunder, dass Mitarbeitende sich zunehmend von ihrer Arbeit distanzieren, still kündigen oder sogar ganz aus dem Berufsleben ausscheiden. 

Auch wenn niemand kontrollieren kann, was in der Welt geschieht, müssen Unternehmen ihre ungesunden Praktiken und ihre toxische Unternehmenskultur bewusst angehen. 

Wer die neuesten Trends beim Mitarbeiterengagement im Blick behält, kann besser verstehen, was Mitarbeitende von ihrem Unternehmen erwarten, und diese Veränderungen nutzen, um den Arbeitsplatz zu verbessern. 

In diesem Artikel besprechen wir die neuesten Trends beim Mitarbeiterengagement, die Sie 2024 kennen sollten. 

Mitarbeiterengagement darf 2024 nicht vernachlässigt werden

Arbeitnehmende betrachten ihren Beruf nicht mehr als etwas, das von ihrem Leben getrennt ist. Stattdessen suchen sie in ihrer Arbeit nach Sinn und Zweck und nicht nur nach einer Möglichkeit, ihren Lebensunterhalt zu verdienen. 

Deshalb erwarten die jüngeren Generationen von Arbeitnehmenden mehr von ihren Arbeitgebern, insbesondere in Bezug auf das Wohlbefinden der Mitarbeitenden, die psychische Gesundheit und eine faire Vergütung, die dem Zeit- und Arbeitsaufwand entspricht. 

Zudem war die Altersspanne in der Arbeitswelt noch nie so groß wie heute. Da Babyboomer und Gen Z sowie alle Generationen dazwischen unterschiedliche Gewohnheiten und Einstellungen zur Arbeit haben, müssen Unternehmen mehr tun, um eine inklusive, vielfältige und flexible Unternehmenskultur zu schaffen. 

Unternehmen, die sich nicht an diese Trends beim Mitarbeiterengagement anpassen, riskieren eine hohe Fluktuation und mangelndes Engagement ihrer Mitarbeitenden. 

Hier sind die wichtigsten Trends beim Mitarbeiterengagement, die Sie 2024 im Blick behalten sollten. 

Die wichtigsten Trends beim Mitarbeiterengagement, die Sie 2024 im Blick behalten sollten

KI ist ein zweischneidiges Schwert für das Mitarbeiterengagement

Laut einem Bericht von IBM setzen bereits 35 % der Unternehmen KI am Arbeitsplatz ein. Da immer mehr Unternehmen auf den KI-Zug aufspringen, verändert sich die Art des Mitarbeiterengagements. 

👉 KI verändert die Erhebung von Daten zum Mitarbeiterengagement. Dank prädiktiver Analysen kann KI Muster bei Mitarbeitenden mit nachlassendem Engagement erkennen und feststellen, wann sie sich zunehmend von der Arbeit distanzieren. So können Unternehmen Probleme, die zu mangelndem Engagement führen, angehen, bevor es zu spät ist.

👉 KI beeinflusst die Arbeitsweise der Beschäftigten. Auf den ersten Blick steigert der Einsatz von KI am Arbeitsplatz die Produktivität. Eine von Snaplogic durchgeführte Studie ergab, dass 81 % der Beschäftigten der Meinung sind, der Einsatz von KI am Arbeitsplatz verbessere ihre Arbeitsleistung.

KI lässt Mitarbeitende jedoch auch um ihre Arbeitsplätze fürchten. Der jüngste Schauspielerstreik in Hollywood ist nur ein Beispiel für die Angst, die KI unter Arbeitnehmenden auslöst. Dank KI-Technologie können Filmteams das Abbild einer schauspielenden Person reproduzieren, ohne dass diese anwesend sein muss. Schauspielerinnen und Schauspieler fürchten daher, bald von Maschinen ersetzt zu werden. 

Die nahezu flächendeckende Einführung von KI führt zu sinkender Arbeitsplatzsicherheit und dazu, dass Mitarbeitende sich zunehmend von ihrer Arbeit distanzieren. Um das Mitarbeiterengagement angesichts von KI zu verbessern, müssen Unternehmen also dafür sorgen, dass sich ihre Mitarbeitenden sicher fühlen. 

💡 Eine inklusive Kultur der Zusammenarbeit und Innovation zu schaffen, ist dabei ein wichtiger Schritt. Wenn Ihre Mitarbeitenden aktiv ihre Ideen einbringen und erleben, dass diese umgesetzt werden, fühlen sie sich gebraucht und stärker zugehörig.

Weiterbildung und der Ausbau von Kompetenzen sind keine Option mehr, sondern ein Muss

Die Welt entwickelt sich rasant weiter, und Mitarbeitende müssen ihre Kompetenzen ständig ausbauen, um relevant zu bleiben. Wer zu weit zurückfällt, kann um seine Zukunft fürchten, was zu Burnout, Angstzuständen und Depressionen führen kann. 

Da der Druck, neue Kompetenzen zu erwerben zunimmt, müssen Unternehmen innovative Lernmethoden entwickeln, die den Druck mindern und Mitarbeitende zugleich motivieren und einbinden. 

Deshalb setzen viele Unternehmen bei der Mitarbeiterschulung auf Personalisierung, Mentoring im Verhältnis 1:1 und Gamification  

Wenn Mitarbeitende sich nicht gehört fühlen, verlieren sie das Engagement

Laut einem Bericht von UKG haben 75 % der Beschäftigten nicht das Gefühl, bei wichtigen Themen am Arbeitsplatz gehört zu werden, und 40 % glauben nicht, dass ihr Feedback zu konkreten Veränderungen am Arbeitsplatz führt. Und wenn Beschäftigte nicht das Gefühl haben, gehört zu werden, haben sie das Gefühl, nicht wichtig zu sein. Fühlen sie sich nicht wertgeschätzt, verlieren sie ihr Engagement. 

Deshalb müssen Unternehmen sich aktiv darum bemühen, nicht nur auf das Feedback, die Ideen und Vorschläge ihrer Mitarbeitenden zu hören, sondern auch darauf einzugehen. 

💡 Einführung eines

Ideenmanagement-Tools

wie Ideanote Ihren Mitarbeitenden einen leicht zugänglichen Ort bietet, an dem sie jederzeit ihre Ideen einbringen können, und es Ihnen erleichtert, diese Ideen weiterzuverfolgen.

Keine hybride Arbeit, kein Engagement 

Es gibt kein Zurück von der Remote- und Hybridarbeit. Während 90 % der Unternehmen auf die Rückkehr ins Büro drängen, möchten 71 % der Beschäftigten im Homeoffice weiterhin remote arbeiten. 

Beschäftigten gefällt die Remote- und Hybridarbeit so gut, dass 39 % lieber kündigen würden, als ins Büro zurückzukehren.   

Da Unternehmen jedoch offenbar sehr an ihrer RTO-Regelung festhalten, müssen sie einen Kompromiss finden. Deshalb wird hybride Arbeit bleiben – und sich weiterentwickeln. 

Wenn Unternehmen ihre Beschäftigten engagiert halten wollen, müssen sie flexible Arbeitsmöglichkeiten anbieten – von vollständig ortsunabhängiger Arbeit bis hin zu einer 4-Tage-Woche und Initiativen für eine ausgewogene Work-Life-Balance. 

Das Wohlbefinden der Mitarbeitenden ist das neue Schlagwort

Im Jahr 2024 rückt das Wohlbefinden am Arbeitsplatz für Beschäftigte stärker denn je in den Fokus. 

Beschäftigte sind nicht länger bereit, ihr körperliches, geistiges und emotionales Wohlbefinden zu opfern, um länger zu arbeiten oder sogar mehr zu verdienen. Laut einem Bericht von Hays würden 56 % der Beschäftigten lieber weniger verdienen, wenn sie dafür eine bessere Work-Life-Balance hätten. 

Damit Mitarbeitende nicht das Engagement verlieren, müssen Unternehmen einen ganzheitlichen Ansatz für das Wohlbefinden verfolgen, der Maßnahmen zur Förderung des körperlichen, geistigen, emotionalen, sozialen und sogar spirituellen Wohlbefindens ihrer Mitarbeitenden umfasst. 

Mitarbeitende wünschen sich zusätzliche freiwillige Leistungen zu den regulären Leistungen

Im Jahr 2023 wünschen sich Verbraucher ein hohes Maß an Personalisierung auf allen Ebenen – von personalisierten Produkten bis hin zum personalisierten Kundensupport. Doch der Reiz der Hyperpersonalisierung beschränkt sich nicht auf Kunden. Sie gilt auch für Beschäftigte. 

Wie? Vor allem in Form freiwilliger Zusatzleistungen – Zusatzangebote, die Beschäftigte zusätzlich zu den regulären Leistungen entsprechend ihren individuellen Bedürfnissen auswählen können. Eine Umfrage von Corestream ergab, dass über 68 % der Beschäftigten der Meinung sind, freiwillige Zusatzleistungen steigerten ihre Bereitschaft, für ihren Arbeitgeber zu arbeiten und dort zu bleiben. 

Diese freiwilligen Zusatzleistungen können von zusätzlichen Optionen zur Gesundheitsversorgung, etwa Zahn- oder Sehhilfenversicherungen, bis hin zu Wellnessprogrammen, Fitnessstudio-Mitgliedschaften oder einer Haustierversicherung reichen. 

Weiße Männer in Anzügen sind nicht mehr „angesagt“

Beschäftigte wünschen sich mehr Vielfalt und Inklusion am Arbeitsplatz. Die Glassdoor-Umfrage zu Vielfalt und Inklusion am Arbeitsplatz ergab, dass sich 32 % der Jobsuchenden nicht bei einem Unternehmen bewerben würden, dem es an Vielfalt am Arbeitsplatz mangelt. Deshalb bleibt die DEIB-Initiative (Vielfalt, Chancengleichheit, Inklusion und Zugehörigkeit) relevant. 

Damit Mitarbeitende nicht das Engagement verlieren, müssen Unternehmen Vielfalt, Gerechtigkeit und Inklusion fördern und bei ihren Mitarbeitenden ein Gefühl der Zugehörigkeit schaffen. 

Das können sie erreichen, indem sie Richtlinien durchsetzen, die DEI am Arbeitsplatz fördern, und inklusive Einstellungsverfahren einführen, um Bewerberinnen und Bewerber mit unterschiedlichem Hintergrund anzusprechen. 

Mitarbeitende wünschen sich Gehaltstransparenz, um das Lohngefälle zu schließen

Mitarbeitende scheuen sich nicht mehr, über Geld zu sprechen. Sie sprechen mit ihren Kolleginnen und Kollegen offen über ihre Gehälter, und viele stellen fest, dass die Gehälter unter ihren Kolleginnen und Kollegen nicht gerecht verteilt sind. 

Unweigerlich können fehlende Gehaltstransparenz und ungleiche Bezahlung zu mangelndem Engagement und Kündigungen führen. 

Eine Umfrage von Salary.com ergab, dass 46 % der Beschäftigten der Meinung sind, im Vergleich zu Personen in denselben Positionen bei anderen Unternehmen nicht fair bezahlt zu werden, und 37 % glauben nicht, im Vergleich zu ihren Kolleginnen und Kollegen im selben Unternehmen fair bezahlt zu werden.

Der Druck von Beschäftigten, die ihre Unzufriedenheit offen zum Ausdruck bringen, führt dazu, dass immer mehr Unternehmen die Gehälter ihrer Mitarbeitenden transparent machen und die Gehaltslücken schließen. 

Für manche wird dies nicht mehr freiwillig sein, da die EU kürzlich neue Vorschriften zur Lohntransparenz verabschiedet hat.

Intelligentes und einfaches Ideenmanagement

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